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VEREINIGUNG SCHWEIZERISCHER FUTTERMITTELFABRIKANTEN
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Publikationen / Vernehmlassungen

Totalrevision Futtermittel – Verordnungen, VSF – Stellungnahme (17. Juni 2010)
Die EU – Gesetzgebung schrieb während vieler Jahre die sogenannte Prozentdeklaration der Rohstoffe im Mischfutter vor. Der Europäische Gerichtshof entschied aber, dass diese Vorschrift widerrechtlich sei. Die EU – Kommission nahm die Gelegenheit wahr, die Gesetzgebung generell zu überarbeiten mit folgender Zielsetzung: Transparenz, Vereinfachung und mehr Verantwortung bei der Wirtschaft. Die neue EU – Verordnung (EG) Nr. 767/2009 wird am 1. September 2010 in Kraft treten.

Vorauseilender Gehorsam und andere Gründe bewogen das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW), eine Totalrevision der Futtermittel – Verordnungen an die Hand zu nehmen. Das Resultat fällt ernüchternd aus. In vielen Teilen sind die BLW – Vorschläge für die Futtermittelbranche inakzeptierbar. EU – Verordnungen, EU – Richtlinien und Anhänge werden für die Schweiz rechtsverbindlich, obschon gewisse Ausführungsbestimmungen in der EU überhaupt noch nicht bekannt sind. Das BLW transferiert die CH – Futtermittelgesetzgebung ohne jede Einflussnahme an die EU.

- Anhörung Totalrevision 2010, Futtermittel – Verordnung (FMV)
- Anhörung Totalrevision 2010, Futtermittelbuch – Verordnung (FMBV)
- Zusammenstellung der Anhänge der FMBV 2010

Landwirtschaftlicher Zahlungsrahmen 2012 und 2013 (Verlängerung AP 2011), Januar 2010
Aus wahltaktischen und vielleicht auch aus anderen Gründen hat der Bundesrat am 11. November 2009 entschieden, die Landwirtschaft in den Jahren 2012 und 2013 grundsätzlich im bisherigen Umfang finanziell zu unterstützen. In den Grundzügen zur Botschaft konkretisiert das BLW die Massnahmen und Schwerpunkte für die Jahre 2012 und 2013. Einmal mehr liegt die Strategie auf der einseitigen ökologischen Ebene. Die Diskriminierung der produzierenden Landwirtschaft bleibt bestehen.

Revision Futtermittelbuch – Verordnung (FMBV), November 2009
Bei der Revision der FMBV geht es um die Neuaufnahme von Zusatzstoffen (Anhang 2), um unerwünschte Stoffe in Futtermitteln (Anhang 10) und um Grenzwerte für Rückstände von Kokzidiostatika. Die Frage der Toleranzregelung bei Verschleppungen von Kokzidiostatika und Histomonostatika beschäftigt Futter- und Lebensmittelbranche seit vielen Jahren. Die VSF begrüsst die Einführung von Grenzwerten.

GVO – Entwicklungen, Proteinversorgung in der EU, Oktober 2009
Die starke Zunahme des Anbaus von gentechnisch veränderten Pflanzen könnte die europäische Tierproduktion sehr rasch in eine grössere Krise stürzen. Der Grund liegt darin, dass weiter einige profilierungssüchtige EU – Politiker (inkl. Staatsmänner) an der weltfremden Nulltoleranz für in der EU nicht bewilligten GVO festhalten. Seit vielen Monaten wird nach einer Lösung gesucht. Unzählige Sitzungen, Verhandlungen und Gespräche haben stattgefunden. Eine Übersicht über all die Studien, Arbeitspapiere und Dokumente zur Thematik ist fast schon nicht mehr möglich.

Die VSF – Mitglieder verwenden für die Nutztierfütterung weiterhin ausschliesslich GVO – freie Futtermittelrohstoffe. Die Schweiz ist damit das einzige Land in Europa mit einer GVO – freien Fütterung mit der Konsequenz, dass die inländische Tierproduktion massiv verteuert wird, denn für GVO – freie Futtermittelrohstoffe betragen die Mehrkosten ca. + Fr. 5.–/100 kg (inkl. Kosten für Kontrollen, Laboranalysen, etc.). Im Jahre 2008 wurden 350'000 t Proteinträger (Sojaschrot und Maiskleber) eingeführt. Die GVO – Freiheit kostet die schweizerische Tierproduktion somit gegen 20 Mio. Franken, die vom Markt nicht abgegolten werden. In der Öffentlichkeit wenig bekannt ist die Tatsache, dass ein Grossteil der importierten tierische Lebensmittel (Milchprodukte, Fleisch, Eier) von Tieren stammt, die im Ausland GVO – Futtermittel gefressen haben. Diese Wettbewerbsverzerrung müsste von der Landwirtschaft stärker thematisiert werden.

Erster Umweltbericht der FEFAC (Europäischer Verband der Mischfutterindustrie), September 2009
Die VSF als Vertreterin der privaten schweizerischen Mischfutterbranche ist Mitglied der FEFAC und damit an der Publikation des ersten Umweltberichtes beteiligt. Der Bericht liefert eine Übersicht über die unterschiedlichen Aspekte, unter denen die Nachhaltigkeit des industriellen Mischfutters bezüglich Umwelt betrachtet werden sollte. Diese Hinweise sind wichtig für jene, die etwas über die Nachhaltigkeit der europäischen Nutztierfütterung erfahren wollen. Der in englischer Sprache verfasste Bericht (28 Seiten) behandelt insbesondere drei Kernbereiche: nachhaltige Beschaffung und Einsatz der Futtermittelrohstoffe, Klimawandel und Energieverbrauch sowie Futtermittelsicherheit.

Herausforderungen für die Landwirtschaft (mit oder ohne Schweiz), 6. August 2009
Die Agrarproduktion weltweit hat turbulente Zeiten hinter sich. Verknappungstendenzen und Spekulation haben die Rohstoffpreise wie Getreide und Oelsaaten auf ein Niveau anheben lassen, wie das nie hätte erwartet werden können. Ab Mitte 2008 ist die grosse Ernüchterung eingekehrt. Die Preise sind zusammengebrochen. Bereits bestehen deutliche Zeichen, dass sich die Preise erholen. Der Trend zeigt nach oben. Was auch immer im Moment passiert, die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen verlangen eine gewaltige Zunahme der landwirtschaftlichen Produktion in den nächsten Dekaden.

Die europäische Landwirtschaft steht vor grossen Herausforderungen. Ob die Schweiz auf diese Herausforderungen reagiert, werden die nächsten Jahre weisen.

Verlängerung des GVO – Moratoriums in der Landwirtschaft, Gentechnikgesetz, VSF – Eingabe vom 2. Februar 2009
Der Bundesrat beabsichtigt, das in der Bundesverfassung verankerte vorübergehende Verbot des Inverkehrbringens von gentechnisch veränderten Pflanzen um drei Jahre bis zum 27. November 2013 zu verlängern. Die Vernehmlassungsfrist ist am 13. Februar 2009 abgelaufen. Das Departement von Bundesrat M. Leuenberger wird nun eine Botschaft ausarbeiten, denn die Verlängerung des GVO – Moratoriums soll im Rahmen einer Revision des Gentechnikgesetzes (GTG) erfolgen. Das Eidgenössische Parlament wird somit letztlich entscheiden.

Die VSF spricht sich gegen eine Verlängerung des GVO – Moratoriums aus, denn dieses verstärkt den Mythos der GVO-freien Schweiz. In der Nahrungsmittelkette hat die Gentechnologie auch die Schweiz längst erreicht.

EDV – Vernehmlassung über die Schaffung einer Bilanzreserve zur Finanzierung von Begleitmassnahmen zu Gunsten der Landwirtschaft, 18. November 2008
Der Schweizerische Bauernverband (SBV) spricht von einer Mogelpackung, die VSF von einem Zaubertrick.
Um das politische Klima für ein Freihandelsabkommen mit der EU im Agrar- und Lebensmittelbereich zu verbessern (FHAL), schlägt der Bundesrat eine Bilanzreserve zur Finanzierung von Begleitmassnahmen vor (Spezialfinanzierung). Am Beispiel der Getreideproduktion kann konkret gezeigt werden, welche Auswirkungen ein FHAL hätte. In der Schweiz liegen die Futtergetreidepreise (Produzentenpreise) bei Fr. 38.– bis Fr. 42.– / 100 kg, in der EU bei Fr. 17.– bis Fr. 20.– / 100 kg. Wo werden die Begleitmassnahmen des Bundesrats für den Ackerbau ansetzen und in welcher Höhe?
 
BLW - Begleitgruppe "Weiterentwicklung des Direktzahlungssystems (WDZ)", 14. Oktober 2008
Im Rahmen der Beratungen zur Agrarpolitik 2011 verlangte das Parlament in einer Motion, dass der Bundesrat bis 2009 einen Bericht vorlegt, der Auskunft gibt, ob und wie das Direktzahlungssystem nach 2011 weiterzuentwickeln sei. Das BLW - Projektteam hat entschieden, zwei externe Gremien beizuziehen: Wissenschaftlicher Beirat und Begleitgruppe. Die VSF äussert sich zur Arbeit in der Begleitgruppe.

2. Verordnungspaket zu Umsetzung der Agrarpolitik 2011, VSF-Stellungnahme, 14. März 2008
Das erste Verordnungspaket hat der Bundesrat auf den 1. Januar 2008 in Kraft gesetzt. Zur Diskussion stehen nun die BLW-Vorschläge im Rahmen des 2. Verordnungspaketes. Entwicklungen auf den internationalen Getreide- und Futtermittelmärkten stellen eine grosse Chance dar, die schweizerische Landwirtschaft an das europäische Preisniveau heranzuführen und die produzierende Landwirtschaft zu stärken. Die VSF bedauert, dass die Verwaltung diese Chance nur ungenügend nützt und die Auslandabhängigkeit bezüglich Getreide, Futtermitteln und anderen Rohstoffen eher vergrössert als verkleinert.

Verteuerung der Rohstoffpreise - Preisaufschläge beim Mischfutter, 9. November 2007
Die Preise auf den internationalen Getreidemärkten sind in den letzten sechs Monaten explodiert. Auch wenn ein rechter Teil des Preisanstieges in der Schweiz über die Importbewirtschaftung (Schwellenpreis-System) abgefedert werden konnte, stiegen im Soge der internationalen Entwicklung auch die Preise auf den inländischen Getreide- und Futtermittelmärkten stark an. Eine Anpassung der Mischfutterpreise im Verlaufe der nächsten Tage und Wochen ist daher leider unumgänglich.

Eine Erhöhung der Mischfutterpreise hat es in den letzten 30 Jahren nie mehr gegeben. Die Entwicklung ist aufgrund der Preissenkung beim Getreide immer in der umgekehrten Richtung gelaufen. Wir stehen vor einer Trendwende in dem Sinne, dass künftig Preissenkungen und Preiserhöhungen beim Mischfutter in kürzeren Abständen erfolgen werden. Bleiben die internationalen Getreidepreise auf einem hohen Niveau – davon ist als Folge des gewaltigen Nachfrageüberschusses auszugehen – so kann es sein, dass spätestens ab Juli 2009, wenn die Schwellenpreise um weitere Fr. 4.--/100 kg gesenkt werden, die schweizerischen Futter- und Getreidepreise vollständiger den internationalen Getreidemarktpreisen folgen werden. Das Schwellenpreis-System dürfte dannzumal ausgehebelt sein.

- Internationale Preisentwicklungen

Die Preise für Futtermittelrohstoffe explodieren, 10. September 2007
Die internationalen Agrarmärkte erleben eine Preis-Explosion wie nie zuvor. Seit April 2007 haben sich beispielsweise die Getreide- und Futtermittelpreise verdoppelt. Diese Entwicklung wird auch den schweizerischen Getreide- und Mischfuttermarkt beeinflussen.

Schwellenpreispolitik, Importfuttermittel, Mischfutterzuschlag, BLW-Anhörung
Der Bundesrat hat im Spätherbst 2006 entschieden, die Schwellenpreise für Getreide und Futtermittel einheitlich per 1. Juli 2007 um Fr. 3.-/100 kg zu senken. Damit wird es im Sommer 2007 zu einem Preisrutsch für das Inlandgetreide in der gleichen Grössenordnung kommen.

Der Zoll für die Tarifpositionen „Mischfutter“ wird aufgrund einer sog. Standard-Rezeptur berechnet. Auf der Addition der Zölle der Einzelkomponenten wird seit 2006 ein Zuschlag von Fr. 4.-/100 kg gewährt. Damit wird ein Teil des teuren CH-Umfeldes abgegolten (Arbeit, Löhne, Energie, Transporte, Auflagen etc.). Aus nicht nachvollziehbaren Gründen soll der bisherige Zuschlag von Fr. 4.- auf Fr. 2.-/100 kg gesenkt werden.

EU-Inspektionsbericht über Tierproduktion in Brasilien (Juni 2006)
Das EU-Lebensmittel- und Veterinäramt hat auf zwei Inspektionsreisen im November und Dezember 2005 in Brasilien schwerwiegende Mängel in der Kontrolle und der Produktion von Fleisch, Geflügel und Honig aufgedeckt. Wenn man den Bericht der EU-Kommission liest, so ist die Frage erlaubt, weshalb Grossverteiler, Konsumentenorganisationen, CH-Verwaltung und Medien sich nicht kritischer mit den Lebensmittelimporten aus Brasilien und anderen fernen Ländern auseinandersetzen. In der Schweiz verteuern wir die landwirtschaftliche Produktion mit Auflagen permanent, während beim Import die Augen zugedrückt werden. Wir wollen keine Senkung des Qualitätsstandards, aber wir verlangen, dass andere Länder, die uns konkurrenzieren, mindestens minimale Qualitätskriterien (Antibiotika, Hormone etc.) erfüllen. Bei uns bleibt es ruhig, während deutsche und andere europäische Agrarverbände ein sofortiges Einfuhrverbot für gesundheitsgefährdende Lebensmittel aus Brasilien fordern.

Futtermittel importieren, VSF-Replik vom 20. Mai 2006 auf die Forderung von Coop-Chef H.U. Loosli
In der FACTS-Ausgabe vom 12. Mai 2006 äussert sich der Coop-Chef zum Bauernstand und zur Frage der Futtermittelproduktion in der Schweiz. Herr H.U. Loosli ist der Auffassung, dass eine eigene Futtermittelproduktion nichts bringe. Importe seien billiger. Die VSF reagiert auf die Coop-Forderungen.

Gentechnisch veränderte Mais- und Sojaprodukte in der CH-Mischfutterproduktion (Anfrage Konsumentenschutz, 3. Mai 2006)
In einem Schreiben der Stiftung für Konsumentenschutz wird die Frage aufgeworfen, ob in der Schweiz gentechnisch veränderte Futtermittel verwendet werden. In der VSF-Antwort vom 3. Mai 2006 wird auf den ganzen Themenkreis eingegangen. Thematisiert wird auch der Import von Milch, Fleisch und Eiern. Diese Produkte stammen grossmehrheitlich von Tieren, die im Ausland mit GV-Futtermitteln gefüttert worden sind.

Nachhaltige Sojaproduktion, Brasilienreise (26. bis 28. März 2006)
Eine Delegation aus der Schweiz, verstärkt mit drei Personen aus Norwegen und Schweden, hatte Gelegenheit, die Produktion, Verarbeitung, Lagerung und Verschiffung von Sojaschrot nach dem Label "Pro Terra" anzuschauen. Der Reisebericht beschränkt sich auf jene Orte, die effektiv besucht werden konnten.

Agrarpolitik 2011, VSF-Stellungnahme (12.12.2005)
Das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) unterbreitete am 14. September 2005 den interessierten Kreisen den Entwurf für die Weiterentwicklung der Agrarpolitik („AP 2011“) zu Vernehmlassung. Die VSF ist mit der allgemeinen Stossrichtung von „AP 2011“ grundsätzlich einverstanden, meldet aber doch einige schwerwiegende Vorbehalte an. Die Schweiz braucht eine professionelle, marktorientierte und wettbewerbsfähige Landwirtschaft, die sich an nationalen und internationalen Entwicklungen zu orientieren hat. Hohe Priorität hat dabei die Milch-, Fleisch- und Eierproduktion. Die EVD-Vorschläge im Getreidebau genügen nicht und greifen insbesondere viel zu spät. Handlungsbedarf besteht bereits im Jahre 2006.

- "Wettbewerbsfähigkeit der tierischen Veredelung in der Schweiz“
   (SHL, 21.10.2005, M. Raaflaub, B. Durgiai, M. Genoni)
-
"Wettbewerbsfähigkeit der Schweiz. Schweine- und Geflügelproduktion“
   (ETH-Z, 24.10.2005, Prof. Dr. B. Lehmann, C. Gerwig, R. Huber)
 

Die Zukunft der Landwirtschaft in der Schweiz hängt prioritär von der Wettbewerbsfähigkeit der tierischen Veredelung ab. Das Vernehmlassungspaket "AP 2011" hat es leider verpasst, eine saubere Analyse der aktuellen Lage der Tierproduktion zu erstellen. Die Studien der SHL und der ETH-Z füllen diese Lücke und decken auf, wo Handlungsbedarf besteht.

Blick-Artikel von Preisüberwacher Strahm (25.08.2005)
In einem Artikel der Zeitung "Blick" äussert sich der Preisüberwacher und Ex-Nationalrat Rudolf Strahm zum Thema "Kampf um tiefere Preise". Die Ausführungen von Rudolf Strahm sind eine Beleidigung für die Mischfutterhersteller, die alle Möglichkeiten ausschöpfen, den Tierhaltern in der Schweiz preiswerte und qualitativ einwandfreie Futtermittel zur Verfügung zu stellen. Mit diskreditierenden und wenig qualifizierten Schlagworten hilft der Preisüberwacher weder dem Bauern noch der übrigen Wirtschaft.

BLW-Arbeitsgruppe „Phosphor-Überschüsse“ (31.01.2005)
Im Frühjahr 2002 hat das BLW eine Arbeitsgruppe „P-Überschüsse“ eingesetzt, welche Massnahmen erarbeiten sollte, welche den Abbau von Nährstoffüberschüssen in landwirtschaftlichen Böden sowie eine Reduktion von P-Einträgen in die Gewässer zur Folge haben. Mit Datum vom 15. November 2004 wurde der BWL-Bericht den interessierten Kreisen zur Konsultation unterbreitet.

Die VSF äussert sich sehr kritisch zum BLW-Bericht. Oder anders ausgedrückt: „Der Berg hat eine Maus geboren“. Fragwürdig sind Aussagen der Verwaltung, die eindeutig nicht zutreffen. Die Arbeitsgruppe hat viel Geld gekostet und das Resultat ist mager ausgefallen.

Revision Futtermittel-Gesetzgebung (Gentechnologie-Bestimmungen), 07.02.2005
Am 1. März 2005 traten die revidierten Futtermittel-Verordnung (FMV) und die Futtermittelbuch-Verordnung (FMBV) in Kraft. Die neuen Vorschriften haben für Mischfutterbranche, den Futtermittel-Handel und die Hersteller von Zusatzstoffen und nicht zuletzt für die Tierproduktion weitreichende Konsequenzen. Bei der Durchsicht der Verordnungstexte hat die VSF festgestellt, dass diverse Fragen der Klärung bedürfen. In einer Eingabe an das BLW wird die Verwaltung um eine Stellungnahme gebeten. Die Antwort ist noch ausstehend.

Änderung der Lebensmittel-Verordnung, 6. August 2004 (pdf)
Das neue Gentechnikgesetz (GTG) und die beiden EU-Verordnungen 1829/2003 und 1830/2003 haben das Bundesamt für Gesundheitswesen (BAG) veranlasst, den interessierten Kreisen Änderungen der Lebensmittel-Verordnung zur Stellungnahme zu unterbreiten. Die Neuerungen werden weitreichende Konsequenzen für die Lebensmittelbranche haben (Deklaration, Rückverfolgbarkeit, Warenflusstrennung etc.). Entscheidend ist der Systemwechsel vom Nachweisgrundsatz zum Anwendergrundsatz bezüglich der Verwendung von gentechnisch veränderten Produkten.

Vernehmlassung zur Änderung der Futtermittel-Verordnung (17. Mai 2004)
Die EU hat sich 2003 entschieden, eine ganze Reihe von Aspekten der Gentechnologie neu zu regeln (EU-Verordnungen 1829/2003 und 1830/2003). In der Schweiz gilt seit dem 1. Januar 2004 das neue Gentechnikgesetz (GTG). Die Verwaltung ist zum Handeln gezwungen. Das Bundesamt für Landwirtschaft (BLW) unterbreitet Vorschläge für Änderungen in der Futtermittel-Verordnung. Das Bundesamt für Gesundheit (BAG) ergänzt die Lebensmittel-Verordnung.

„Herausforderungen des Getreide- und Futtermittelmarktes“, 9. März 2004 (ZIP-Datei)
Anlässlich des Börsenapéros der Getreidebörse Luzern nimmt die VSF am 9. März 2004 Stellung zu einigen Fragen des künftigen Getreide- und Futtermittelmarktes. Angeschnitten werden das wirtschaftliche Umfeld der Mischfutter- und Tierproduktion sowie die Herausforderungen der Mischfutterbranche und es werden Vorstellungen über die Futtermittel- und Getreidepreise präsentiert. Qualitätsfragen bilden den Abschluss der Präsentation.

Vernehmlassung zur Revision von Verordnungen aus dem Tierseuchen- und Fleischhygienerecht, 24.2.2004
Das Eidg. Volkswirtschaftsdepartement (EVD) beabsichtigt, vier Verordnungen aus dem Tierseuchen- und Fleischhygienerecht zu revidieren. Insbesondere geht es um die Neuregelung der Entsorgung von tierischen Abfällen / Nebenprodukten im Zusammenhang mit BSE-Massnahmen. Die VSF äussert sich kritisch zu den wenig konsequenten und kohärenten Vorschlägen des EVD.

GVO-Bestimmungen: Wird die Schweiz von den neuen Bestimmungen der EU links überholt? (pdf)
Die VSF äussert sich in einem Artikel für die "suisseporcs Informationen" (Nr. 1/2004) über die aktuelle Situation bezüglich GVO-Gesetzgebung, Versorgungslage mit pflanzlichen Eiweissträgern und der Konsequenzen der neuen EU-Verordnungen Nr. 1829/2003 und Nr. 1830/2003 auf die Tierproduktion in der Schweiz.

Billiges Futtergetreide? (pdf)
VSF-Stellungnahme zu einem unsachlichen Artikel des Schweiz. Getreideproduzentenverbandes (SGPV) im "Schweizer Bauer" vom 10. September 2003.

VSF-Stellungnahme zu den EVD-Ausführungsbestimmungen zum Landwirtschaftsgesetz
Das Parlament hat  am 20. Juni 2003 das revidierte Landwirtschaftsgesetz verabschiedet. Das BLW unterbreitet Anpassungen in 40 Verordnungen. Geplante Inkraftsetzung: 1. Januar 2004

Neues Futtermittelrecht und Feed Safety Konzept
Konsequenzen für die Branche
Vortrag von R. Marti, VSF, LBL-Kurs "Schweinehaltung 2003"

Mischfutterpreise wohin?
Pressemitteilung  der VSF

Weltgetreideproduktion bleibt hinter Verbrauch zurück (pdf)
Bericht von Herrn Dr. Manfred Stein, animal-health-online.de

GVO-Analysen der Futtermittel - Wieso müssen wir besser Bescheid wissen? (pdf)
Bericht des Verbandes der französischen Mischfuttermindustrie, S.N.I.A.

Ökobilanzierung des Extensoanbaus von Getreide und Raps (pdf)
Stellungnahme der VSF

Milch- und/oder Futtermittelkontingentierung?
VSF-Leserbrief vom 11.09.2002 zu den Bio Suisse - Vorstellungen: "Bio Suisse sieht letzte Chance"

Genlex, Aktivitäten Frau Carol Franklin (pdf)
Stellungnahme der VSF vom 09.09.2002 zu den Genlex-Aktivitäten von Frau Carol Franklin

Zusätzliche Änderung der Futtermittelbuch-Verordnung (FMBV) Vernehmlassung (pdf)
VSF-Eingabe an das BLW vom 14.8.2002 betreffend Revision Futtermittelbuch-Verordnung

Lebensmittelsicherheit / Futtermittelsicherheit (pdf)
Vortrag von R. Marti, VSF, am Schweinehaltungskurs der LBL.

Eiweissversorgung des schweizer Marktes (pdf)
Vortrag von R. Marti, VSF, anlässlich der Delegiertenversammlung 2001 von swiss granum
zur Situation und Zukunft der Eiweissversorgung in der Schweiz.

Eingabe  zur Vernehmlassung im Rahmen der Agrarpolitik 2007 (pdf)
Stellungnahme der VSF zu den Vorschlägen des Eidg. Volkswirtschaftsdepartementes (EVD) für Anpassungen im Landwirtschaftsgesetz, Poden- und Pachtrecht sowie Tierseuchenrecht.





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